Freilicht-Vernissage „Grenznah“ am Tummelplatz

Pressemitteilung Nr. 142/12

Datum: 12.09.2012

Einmal im Jahr verwandelt sich der Tummelplatz in ein kleines „Freilicht-Kulturzentrum“

Einmal im Jahr verwandelt sich der Tummelplatz in ein kleines „Freilicht-Kulturzentrum“

Am kommenden Samstag, dem 15.September ab 14:00 Uhr lädt die Nationalparkverwaltung alle Kunst- und zugleich Wanderfreunde zur inzwischen vierten Vernissage am Tummelplatz ein.

Junge Künstler aus Tschechien und Deutschland präsentieren vor Ort ihre Arbeiten. Diese sind Ausdruck ihrer geistigen Auseinandersetzung mit der einmaligen Landschaft in den „wildesten Ecken“ des bayerisch - böhmischen Grenzgebirges. Das Symposium „Na hranici - grenznah“ ist inzwischen unter den Studenten der deutschen und tschechischen Kunstakademien als ein kleines aber feines Angebot bekannt und beliebt.

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen am Tummelplatz waren immer eingeschränkt, kein Lärm durch Motorsäge, oft 3 Tage lang Nebel, kein Strom… In diesem Jahr wollen die Organisatoren noch ein Schritt weiter gehen: sämtliches Gepäck, Material als auch Lebensmittel werden zu Fuß herauf- und wieder herab- getragen. „Wir schätzen den einmaligen Ort und die Möglichkeit hier sein zu dürfen sehr, das ist unser kleines Geschenk“ sagt dazu Organisator Tomáš Černý von der Prager Akademie der bildenden Künste „ausserdem verschiebt die Mühe das verklärte Erlebnis der Wildnis als einen Ferienort in eine realistischere Richtung“, fügt Pavel Storch von der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald hinzu. Die bescheidenen Bedingungen vor Ort und die wilde Umgebung stehen zum krassen Gegensatz zum Alltag an den Akademien in Prag, Brünn oder Düsseldorf. Doch in der nicht alltäglichen, manchmal düster anmutenden Schönheit, die zu ungewöhnlichen Perspektiven und Nachdenken bewegt, sehen die Teilnehmer einen Schnittpunkt zwischen Nationalpark und Kunststudium. „Unter einem Dach kann ich hier mein Können aus dem Kunststudium aber auch die Fertigkeiten, die ich als Kind bei den Pfadfindern gesammelt habe, vereinen.“ erinnert sich Karel Kunz, der im vergangenen Jahr teilgenommen hat, „und außerdem hat das Symposium eine ganz besondere Atmosphäre“. Wer die erleben will, ist am Samstag um 14:00 Uhr herzlich willkommen. Eine kleine Bewirtung wartet auf die Gäste.

Bitte eine Stunde Anmarschzeit vom Parkplatz und Haltestelle Sagwassersäge einplanen. 

Bildunterschriften:

Einmal im Jahr verwandelt sich der Tummelplatz in ein kleines „Freilicht-Kulturzentrum“

(Foto: Petr Košárerk) 

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