Natur

Unter dem Motto Natur Natur sein lassen entsteht im Nationalpark Bayerischer Wald eine einmalige Landschaft. Zusammen mit dem Nachbar-Nationalpark Šumava in Tschechien bildet die Region das größte zusammenhänge Waldschutzgebiet Mitteleuropas. Die Natur darf sich hier nach ihren ureigenen Gesetzen entfalten.

Das Grenzgebirge mit seinen Wäldern, Mooren, Bergbächen und einstigen Hochweiden (Schachten) zählt daher zu einem der wichtigsten Hotspots der Biodiversität. Dutzende seltene Tiere, Pflanzen und Pilze genießen im Bayerischen Wald optimale Lebensraumbedingungen. So leben nicht nur andernorts ausgerottete Säugetiere und Vögel wie Luchs, Auerhuhn, Fischotter oder Habichtskauz im Bayerwald, sondern auch unzählige Pilze und Käfer, die bundesweit teilweise nur im Nationalpark Bayerischer Wald zu finden sind.

Insgesamt tummeln sich im ältesten deutschen Nationalpark zwischen den Berggipfeln von Falkenstein, Rachel und Lusen rund 14.000 Arten. Das entspricht etwa 22 Prozent aller in Deutschland bekannten Lebewesen.

 

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