02.07.2026 4:43
Wir haben mal wieder einen ganz besonderen Pilz für euch, und zwar den Stinkmorchel, der Hitzerekorde liebt.
Meist riecht man sie zuerst. Wenn man dann der Nase folgt, findet man die charakteristischen Fruchtkörper. Der berühmte schwedische Naturforscher Linné gab ihr bereits 1753 ihren treffenden wissenschaftlichen Namen Phallus impudicus. Mit der Sporenreife entwickeln sie einen von Menschen eher unangenehmen
aasartigen Geruch. Fliegen und andere Insekten finden ihn sehr verlockend und verbreiten so die klebrige Sporenmasse.
Die Hitze der vergangenen Tage scheint ihr nichts auszumachen, denn der noch junge Pilz steckt in einem Hexenei, dass mit einer dicken Gelhülle viel Wasser speichern kann.
Mit den köstlichen Morcheln ist sie nicht im Entferntesten verwandt. Auch wenn die Stinkmorchel sehr weit verbreitet und mancherorts sehr häufig ist, wird sie im Nationalpark nur äußerst selten gefunden. Daher freuen wir uns wie immer übe
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