Aufenthalt mit Hunden

 

Urlauber mit Hunden sind im Nationalpark Bayerischer Wald herzlich willkommen. Unsere Wanderwege laden sowohl zu ausgiebigen Spaziergängen als auch zu anspruchsvollen Touren mit den vierbeinigen Begleitern ein. Allerdings gilt es, einige Regeln zu beachten.

Hunde an die Leine?

Laut Nationalparkverordnung ist es verboten, Hunde im Nationalparkgebiet frei laufen zu lassen. Hunde sind daher an der Leine zu führen, sollten sie nicht zuverlässig bei Fuß gehen. In den Bereichen, die zu den angrenzenden Gemeinden gehören, müssen sich Besucher mit Hunden an die jeweils geltenden Verordnungen zur Leinenpflicht halten. Informationen dazu erteilen die Tourist-Infostellen in den Gemeinden.

Unterwegs im Tier-Freigelände

Besucher dürfen ihre Hunde auch in die Tier-Freigelände in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein mitnehmen, hier müssen sie an der Leine geführt werden. In die begehbaren Gehege, wie zum Beispiel dem Wildschwein- oder Rotwildgehe in Neuschönau, dürfen Hunde nicht mitgenommen werden. Entsprechende Umleitungen für Hunde sind im Tier-Freigelände ausgeschildert.

Waldspielgelände in Spiegelau und Wildniscamp am Falkenstein

Das Waldspielgelände in Spiegelau richtet sich an Familien mit Kindern. Aus Rücksicht auf diese Besucher sind Hunde hier unbedingt an der Leine zu führen. Im Wildniscamp am Falkenstein sind Hunde verboten.

Hundeboxen in den Besucherzentren

In den großen Besuchereinrichtungen, wie dem Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau oder dem Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald, sind Hunde nicht gestattet. Im Haus zur Wildnis in Ludwigsthal dürfen Hunde in den oberen Bereich, in dem auch die Gastronomie angesiedelt ist, mitgenommen werden. Im unteren Ausstellungsbereich sind Hunde nicht erlaubt. Entsprechende Hundeboxen stehen vor den jeweiligen Einrichtungen zur Verfügung, im Waldgeschichtlichen Museum gibt es keine Hundeboxen. Auch auf dem Baumwipfelpfad der Erlebnis Akademie sind Hunde nicht erlaubt.

Dog-Stations

Was tun Besucher mit den Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Freunde? In drei Bereichen, die besonders stark frequentiert sind, bieten wir Dog-Stations an. Hundekot-Beutel stehen dort nicht zur Verfügung, diese müssen Besucher selber mitbringen. Bei den Dog-Stations können nur gefüllte Kotbeutel entsorgt werden. Die Stationen finden Besucher in den Nationalparkzentren Lusen und Falkenstein mit den Tier-Freigeländen sowie im Waldspielgelände bei Spiegelau. Die Standorte der Dog-Stations finden Sie in unseren Karten der Besuchereinrichtungen. In den restlichen Bereichen des Nationalparks können wir vor allem aus logistischen Gründen keine Dog-Stations anbieten. Dort gilt daher: Bitte nehmen Sie gefüllte Hundekotbeutel mit und entsorgen diese zu Hause. Alternativ kann der Hundekot – ohne Beutel – etwas abseits der Wege im Wald verbleiben.

Hundefreundliche Gastgeber

In zahlreichen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen unserer Nationalpark-Partner dürfen auch Hunde übernachten. Eine Übersicht gibt es in der Liste unserer Nationalpark-Partner.

Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln

Hunde dürfen angeleint in den Igelbussen mitfahren, Kosten entstehen hierfür keine. Etwas anders sieht es in der Waldbahn aus: Die Mitnahme von Hunden ist nur dann kostenlos, wenn die Tiere in handgepäckgroßen Transportboxen passen und nicht auf Sitzplätzen mitgeführt werden. Größere Hunde dürfen angeleint und mit Maulkorb mitfahren, hierfür ist ein Ticket zu lösen.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Tourismusverbandes Ostbayern.

 

nach oben nach oben