Deutschlands Wölfe, zurück um zu bleiben

Vortrag von Markus Bathen im Haus zur Wildnis

Pressemitteilung Nr. 036/11

Datum: 10.03.2011

Es ist aus Naturschutzsicht einer der größten Erfolge: der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf lebt wieder im Osten Deutschlands in freier Wildbahn. Die Tiere wurden nicht ausgesetzt, sondern haben auf eigenen Pfoten zurück gefunden. Der Urvater unseres Haushundes ist kein Anzeiger von Wildnis sondern ein Kulturfolger. Damit berührt er den Alltag von Schafhaltern, Jägern oder Waldbesuchern und wirft Fragen über das neue Zusammenleben auf.

Viele Menschen heißen den Wolf Willkommen, doch nicht immer ist er unumstritten. Obwohl er mit nur sechs Paaren einer der seltensten Tierarten Deutschlands ist, werden Forderungen laut, den Bestand zu regulieren. Lässt Rotkäppchen grüßen und wird sich die Geschichte wiederholen? Oder wird sich bei uns die Einsicht durchsetzen, dass die Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist – so wie es fast alle anderen europäischen Staaten vorleben.

Markus Bathen ist Mitarbeiter im Wolf Projekt des Naturschutzbundes (NABU) in der Lausitz; dort haben fünf Wolfsrudel ihre Heimat. Er berichtet über den aktuellen Stand bei Deutschlands wilden Wölfen und der Arbeit des Projektes: das konfliktarme Nebeneinander von Mensch und Wolf in unsere Landschaft.

Der Vortrag „Deutschlands Wölfe, zurück um zu bleiben“ findet am Donnerstag, den 17. März, um 19:00 Uhr im Nationalparkzentrum Falkenstein – Haus zur Wildnis statt.

Der Eintritt ist frei.

 

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