Vortrag im Haus zur Wildnis: Der Regenwald ist unser Leben

Pressemitteilung Nr. 127/08

Datum: 04.08.2008

Zu einem interessanten, weil authentischen Vortrag lädt die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald am Freitag, dem 15. August um 14.30 Uhr in das Haus zur Wildnis ein.

Die Referentin, Frau Ruth Z. Buenida Mestoquiari, stammt selbst aus dem indigenen Volk der Asháninka und setzt sich als Präsidentin des Zusammenschlusses der Asháninka Dorfgemeinschaften am Ene Fluss für deren Rechte und den Erhalt des Regenwaldes ein.

Die Asháninka sind mit über 60.000 Menschen eines der größten indigenen Völker im amazonischen Regenwald. Als Kind erlitt die Referentin die Konsequenzen des „Schmutzigen Krieges“ zwischen der Organisation vom „Leuchtenden Pfad“ und dem peruanischen Militär. Ihr Vater wurde getötet, sie floh mit Mutter und Geschwistern in eine schwer zugängliche Region des Regenwaldes. Später lebte sie unter schwierigen Bedingungen in der Provinzhauptstadt Satipo.

Themen des ca. einstündigen Vortrags sind vor allem die aktuelle Situation im peruanischen Regenwald, Probleme und Erfolge der indigenen Organisationen und die Vorhaben von internationalen Konzernen, die zur Zerstörung des Regenwaldes führen.

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