Podcast - Wildnis schafft wissen

Logo zum Podcast Wildnis schafft WissenIm Nationalpark Bayersicher Wald greift der Mensch auf dem Großteil der Fläche nicht ein. Die Natur darf sich nach ihren ureigenen Gesetzen entfalten. Diese natürliche Dynamik ist nicht nur für Besucher faszinierend, sondern auch für Wissenschaftler. Nur an wenigen Orten in Deutschland kann so detailliert erforscht werden, wie sich Wald ungestört entwickelt. Im Podcast "Wildnis schafft Wissen - Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald" geben Biologen, Forstwissenschaftler, Geoökologen und weitere Experten besonders spannende Einblicke in ihre Arbeitsfelder. Hört rein!


Borkenkäfer im Portrait

Simon Thorn über das Leben der Borkenkäfer

Was macht den Borkenkäfer eigentlich so gefährlich für die Forstwirtschaft? Biologe Simon Thorn nimmt Moderatorin Julia Reihofer mit in die dynamischen Nationalparkwälder rund um den Großen Falkenstein. Dabei wird schnell klar: Den einen Borkenkäfer gibt's eigentlich gar nicht, allein in Europa leben 120 Arten. Aber nicht nur in der Region wird der Buchdrucker, die Unterart mit wissenschaftlichem Namen Ips typographus, in der Regel als "der Käfer" bezeichnet. Er hat das Potential Fichten großflächig absterben zu lassen. Wie der Lebenszyklus dieser Art abläuft, welche Bedeutung er im Ökosystem hat und wie man ihn ökologisch verträglich bekämpfen kann, erklärt Thorn in der dritten Folge des Podcasts "Wildnis schafft Wissen".


Die Welt der Pilze

Peter Karasch über die Welt der Pilze

Pilzexperte Peter Karasch ist immer auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Der freie Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald ist gerade vom Parkplatz Fredenbrücke unterhalb des Lusens in die Wildnis des Schutzgebiets gestartet. Sein Ziel: Mehr über die verborgene Diversität im Wald erfahren. Wie das geht? Das erzählt er in der zweiten Folge des Podcasts "Wildnis schafft Wissen" im Gespräch mit Moderatorin Julia Reihofer.


Wasser, Luft und Boden

Burghart Beudert erzählt zum Thema Wasser, Luft und Boden

Von den Bächen rund um die Racheldiensthütte rauschen beachtliche Mengen Bergwasser ins Tal. Das kühle Nass ist das Spezialgebiet von Geoökologe Burkhard Beudert, der seit 2000 für das Gewässer-Monitoring im Nationalpark Bayerischer Wald zuständig ist - er und sein Team kümmern sich aber nicht nur ums Wasser, sondern auch um Luft und Boden. Im Gespräch mit Julia Reihofer erzählt der Geoökologe, wie die Umweltbeobachtung im Schutzgebiet vonstattengeht. Dafür nimmt er uns in der ersten Podcast-Folge von "Wildnis schafft Wissen" mit zur Pegel- und Wetterstation Taferlruck, die direkt an der Racheldiensthüttenstraße liegt.

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