BN-Exkursion im Nationalpark Bayerischer Wald zeigte: In toten Bäumen herrscht vielseitiges Leben

Pressemitteilung Nr. 084/13

Datum: 18.06.2013

Über den Wert alter Bäume erfuhr man Interessantes im Nationalpark Bayerischer Wald

Über den Wert alter Bäume erfuhr man Interessantes im Nationalpark Bayerischer Wald

Dass abgestorbene Bäume und Totholz wichtige Funktionen im Ökosystem Wald haben, erfuhren die Teilnehmer einer Exkursion des Bund Naturschutz im Nationalpark Bayerischer Wald. Vom Bahnhof Bayerisch Eisenstein ging es zum Haus zur Wildnis, wo man nach kulinarischen Bio-Genüssen über das Tierfreigelände am Bahn-Haltepunkt Ludwigsthal die Rückfahrt mit der Waldbahn antrat. Unterwegs im Bereich des Hans-Watzlik-Hains sowie am Urwaldgebiet Mittelsteighütte erschlossen sich der Gruppe die Bedeutung, Lebensweise und Funktion von großen alten Bäumen, Totholz sowie eine Vielzahl von Baumpilzen im Wald.

Jeder Baum bildet eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) mit einem Pilz im Boden: Der Pilz versorgt den Baum mit Wasser und Nährstoffen und erhält dafür vom Baum Zucker! Eindrucksvolle Exemplare am Boden und an Bäumen sowie insbesondere an Totholz wachsender Pilze in verschiedensten Erscheinungsformen bekamen die Teilnehmer zu sehen, zu berühren und zu beschnuppern.

Wenn Pilze Verwundungen an Bäumen befallen, erschließen sie auch die Grundlage für Spechthöhlen, die ja nicht in vitalen Bäumen entstehen können, sodass auch nur alte Bäume Brutmöglichkeiten für die unterschiedlichen Spechtarten bilden.

Ein Infopaket „Nationalpark“ gibt es beim Bund Naturschutz, Albrechtsgasse 3,  94315 Straubing, Mail straubing@bund-naturschutz.de.

Rainer Pöhlmann

Bildunterschrift:

Über den Wert alter Bäume erfuhr man Interessantes im Nationalpark Bayerischer Wald

Foto: Rainer Pöhlmann

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