Spaziergang zur Sonnenuhr

Durch den Watzlik-Hain zur erleuchteten Glaskugel am Schwellhäusl

Pressemitteilung Nr. 145/2019

Datum: 17.09.2019

Nur zweimal im Jahr wird die Glaskugel an der Sonnenuhr beim Schwellhäusl von Sonnenstrahlen durchflutet. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nur zweimal im Jahr wird die Glaskugel an der Sonnenuhr beim Schwellhäusl von Sonnenstrahlen durchflutet. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Zwieslerwaldhaus. Eine außergewöhnliche Wanderung bietet der Nationalpark am Montag, 23. September, an. Denn pünktlich zur Tag- und Nachtgleiche erstrahlt die Glaskugel an der Sonnenuhr vorm Schwellhäusl. Dies kann man – Sonnenschein vorausgesetzt – nur zweimal im Jahr beobachten. Davor wird noch das Urwaldgebiet im Watzlik-Hain erkundet.

Vor fünfzehn Jahren entstand die einmalige Sonnenuhr auf Initiative von Dr. Paul Kestel aus Zwieslerwaldhaus. Nur am kalendarische Frühlings- und Herbstanfang steht die Sonne für einige Momente zur Mittagszeit exakt so hoch am Himmel, dass ihre Strahlen genau durch ein Bohrloch im Felsen auf eine dahinterliegende Glaskugel treffen. Wer sich dieses Ereignis, das natürlich nur bei entsprechender Witterung zu sehen ist, nicht entgehen lassen will, muss am 23. September exakt um 13 Uhr am Schwellhäusl sein. Dort werden auch Dr. Paul Kestel und Nationalpark-Ranger Manfred Schwarz für Fragen zur Verfügung stehen.

Zuvor besteht die Möglichkeit einer naturkundlichen Wanderung auf dem Urwalderlebnisweg im Watzlik-Hain. Treffpunkt dazu ist um 11 Uhr am Parkplatz Brechhäuslau in Zwieslerwaldhaus. Manfred Schwarz gibt Informationen zur Walddynamik in ungenutzten Wäldern, zu Baumriesen und zu den Urwald-Spezialisten der Pflanzen- und Tierwelt. Die Führung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung beim Nationalpark-Führungsservice (0800 0776650) möglichst frühzeitig, spätestens jedoch einen Tag vorher, erforderlich.

 

Bildunterschrift:
Nur zweimal im Jahr wird die Glaskugel an der Sonnenuhr beim Schwellhäusl von Sonnenstrahlen durchflutet. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)


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