Begegnungsstätte für deutsche und tschechische Schüler

Grenzüberschreitende Treffen im Jugendwaldheim nehmen zu - Grundschulen aus Hohenau und Zdikov waren zu Gast

Pressemitteilung Nr. 129/2018

Datum: 27.11.2018

Am Ende des dreitägigen Aufenthalts stellten die Kinder ihre gebastelten Werke vor. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Am Ende des dreitägigen Aufenthalts stellten die Kinder ihre gebastelten Werke vor. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)

Glashütte. Im Jugendwaldheim „Wessely Haus“ finden immer häufiger Treffen zwischen deutschen und tschechischen Schulen statt. Eine Entwicklung, die Rita Gaidies, die Leiterin der Nationalparkeinrichtung, sehr freut. „Es ist schön, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, dass sich Kinder diesseits und jenseits der Grenze besser kennenlernen und einen Einblick in die Kultur und Sprache der Nachbarn bekommen.“

Jüngst waren die Drittklässler der Grundschule Hohenau und ihrer tschechischen Partnerschule aus Zdikov im Jugendwaldheim.  Die Schulen beteiligen sich an dem auf drei Jahre angelegten Projekt „Zwei Sprachen, ein Gedanke“, in diesem Rahmen fand drei Tage lang ein Sprachencamp statt.

„Baum“ heißt auf Tschechisch „strom“, „Blatt“ heißt „list“ und „Frucht“ heißt „plod“. Unter dem Motto „Wald entdecken“ lernten die Kinder einige Wörter aus der Sprache ihrer Nachbarn kennen. Welche verschiedenen Bäume es im Nationalpark gibt, sahen sie auch bei einer Wanderung durch das Felswandergebiet. Danach gestaltete jeder Schüler ein Buch mit allem Erlernten, in das die Blätter und Früchte der jeweiligen Bäume gemalt wurden.

Auf dem Programm standen auch das Basteln mit Kastanien sowie das Gestalten eines Stoffbeutels, am Lagerfeuer wurde auf Deutsch und Tschechisch ein Lied gesungen. „Es waren sehr schöne drei Tage“, sagte Lehrerin Johanna Kreipl, die zusammen mit ihren Kolleginnen Gisela Bauer und Rosmarie Rühl die Betreuung übernommen hatte. „Die Kinder haben sich vorher nicht gekannt, aber gleich sehr gut verstanden. Vor allem beim Basteln und Gestalten steht die Sprache im Hintergrund.“ Zum Abschluss kam noch Uta Hoffmann, die Rektorin der Grundschule Hohenau, ins Jugendwaldheim, um die Werke der Kinder zu bestaunen.

Die nächsten grenzüberschreitenden Treffen im Jugendwaldheim sind bereits geplant. „Im April 2019 wird die Grundschule aus Altreichenau mit ihren tschechischen Partnern zu uns kommen“, berichtet Rita Gaidies.  

Bildunterschrift:

Am Ende des dreitägigen Aufenthalts stellten die Kinder ihre gebastelten Werke vor. (Foto: Annette Nigl/Nationalpark Bayerischer Wald)


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