In Schwedens Urwälder geblickt

Neue Fotoausstellung im Hans-Eisenmann-Haus eröffnet

Pressemitteilung Nr. 43/2019

Datum: 10.05.2019

Nationalparkchef Franz Leibl (links) mit Fotograf Sebastian Kirppu bei der Eröffnung der Ausstellung „Von Wäldern und Menschen“. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Nationalparkchef Franz Leibl (links) mit Fotograf Sebastian Kirppu bei der Eröffnung der Ausstellung „Von Wäldern und Menschen“. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

Neuschönau. Schweden ist für viele Deutsche Sinnbild unberührter, großflächiger Wälder. Doch das Bild trügt. Nur ein kleiner Teil der schwedischen Natur entspricht diesem Klischee. Einer, der sich seit Jahren für den Erhalt der letzten Urwälder des nordischen Landes einsetzt, ist Sebastian Kirppu, ein Mitarbeiter des Nationalparks Fulufjället an der Grenze zu Norwegen. Mystische Bilder seiner Heimat stellt der passionierte Fotograf nun im Hans-Eisenmann-Haus aus.

„Ich versuche mit den Fotos die ganze Geschichte der schwedischen Wälder zu erzählten“, so Kirppu. „Sie können nicht nur viele einmalige Urwälder und die darin lebenden faszinierenden Geschöpfe bewundern, sondern sehen auch ein paar wirtschaftlich genutzte Forste.“ Außerdem setzt der Fotograf in seinen Werken gern Menschen in der Natur in Szene. So kam auch der Ausstellungstitel „Von Wäldern und Menschen“ zustande. Musikalisch umrahmt wurde die Vernissage zur Ausstellung von der Nationalpark-Band „Woodpecker and the Barkbeatles“.

Bei seiner Laudatio auf den Künstler bezeichnete Nationalparkleiter Franz Leibl ihn als „Mensch, der sich mit Herz und Seele für die Natur Schwedens einsetzt“. Für dieses Engagement wurde Kirppu sogar schon vom schwedischen König ausgezeichnet. Seine Bilder sind derweil bis 8. September bei freiem Eintritt zu bestaunen. Das Hans-Eisenmann ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Den Besuch zur Ausstellungseröffnung nutzten Kirppu sowie seine Kolleginnen Sofia Tiger und Helena Björnström auch noch dafür, sich Input für ihre Arbeit im Nationalpark Fulufjället zu holen. Dafür waren sie mehrere Tage mit Experten des Nationalparks Bayerischer Wald unterwegs. Die Arbeit der Junior Ranger hat sie dabei so fasziniert, dass sie demnächst ein ähnliches Projekt starten wollen.  

 

Bildunterschrift:
Nationalparkchef Franz Leibl (links) mit Fotograf Sebastian Kirppu bei der Eröffnung der Ausstellung „Von Wäldern und Menschen“. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)

 


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