Den Tieren zuliebe: Kein Feuerwerk im Nationalpark

Böller und Raketen können vor allem für Auerhühner lebensbedrohlich werden

Pressemitteilung Nr. 89/2021

Datum: 27.12.2021

Feuerwerk lässt viele Tierarten wie das sensible Auerhuhn panikartig flüchten. Der daraus resultierende Energieverlust der Vögel kann tödlich sein. (Foto: Karl-Heinz Schindlatz)

Feuerwerk lässt viele Tierarten wie das sensible Auerhuhn panikartig flüchten. Der daraus resultierende Energieverlust der Vögel kann tödlich sein. (Foto: Karl-Heinz Schindlatz)

Neuschönau/Lindberg. Die Natur des Nationalparks zieht traditionell auch zum Jahreswechsel viele Besucher an. Auch wenn heuer coronabedingt der Verkauf von Feuerwerkskörpern untersagt ist, richtet die Nationalparkverwaltung an alle Nationalparkbesucher und Anwohner mit Restbeständen eine große Bitte. Denn: Die Tierwelt wünscht sich in der harten Winterzeit einen entspannten Jahreswechsel. Daher muss man im Interesse der Natur im Nationalpark jedes Jahr auf Raketen und Böller verzichten.

Vor allem in den Höhenlagen des Nationalparks, aber auch in tiefer gelegenen Regionen des Schutzgebiets, leben viele störungsempfindliche Tierarten, etwa das gefährdete Auerhuhn. Das gleißende Licht von Feuerwerk und der laute Knall von Böllern lässt die Tiere panikartig flüchten. Besonders bei niedrigen Temperaturen verlieren Auerhühner dann dramatisch an Energie – nicht selten das sichere Todesurteil für die Vögel. Deshalb bittet die Nationalparkverwaltung alle Parknachbarn und Wanderer, Rücksicht auf die Natur zu nehmen.


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