Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng

Weg hinauf zum Falkenstein bleibt bis Ende Juni gesperrt - Umleitung ist ausgeschildert

Pressemitteilung Nr. 26/2020

Datum: 28.04.2020

Wegen den brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert. (Foto: Michael Göggelmann/Nationalpark Bayerischer Wald)

Wegen den brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert. (Foto: Michael Göggelmann/Nationalpark Bayerischer Wald)

Scheuereck. Der Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere zwischen den Höllbachfällen und dem Hüttensteig auf den Großen Falkenstein bleibt weiterhin gesperrt. Denn erfreulicherweise brütet dort auch dieses Jahr ein Wanderfalkenpaar. Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald und des Landesbundes für Vogelschutz konnten dies nun bestätigen.

Deshalb wird die Sperrung voraussichtlich bis Ende Juni verlängert. „Nur so haben die Falken eine Chance auf eine erfolgreiche Brut“, erklärt Jochen Linner, der beim Nationalpark für Natur-, Arten- und Biotopschutz zuständig ist. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen, was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher.“

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn bis dahin ist der Wanderweg frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt die ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.

 

Bildunterschrift:

Wegen den brütenden Wanderfalken wird die Sperrung des Wanderwegs durchs Höllbachgespreng verlängert. (Foto: Michael Göggelmann/Nationalpark Bayerischer Wald)


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