Grafenauer Störche nun auf Weltreise

Ausstellung in der Nationalparkverwaltung - Webcam ruht bis zur nächsten Saison

Pressemitteilung Nr. 87/2017

Datum: 04.09.2017

Tolle Storch-Bilder von Realschülern können derzeit im Gebäude der Nationalparkverwaltung in Grafenau bestaunt werden. (Foto: Corinna Löwert/Nationalpark Bayerischer Wald)

Tolle Storch-Bilder von Realschülern können derzeit im Gebäude der Nationalparkverwaltung in Grafenau bestaunt werden. (Foto: Corinna Löwert/Nationalpark Bayerischer Wald)

Grafenau. Nun ist der Horst auf dem Dach der Grafenauer Nationalparkverwaltung erstmal wieder unbesetzt. Vor kurzem haben die Weißstörche ihre Sommerresidenz verlassen. Sie befinden sich nun auf der langen Reise nach Süden. Nachdem die Jungstörche mit ihren Eltern für ihre bis dato längste Flugstrecke wochenlang trainiert hatten, sind sie nun Richtung Afrika aufgebrochen. Dabei überfliegen sie entweder die Route über die Türkei, Syrien und Ägypten oder die Strecke über Spanien und Marokko. Da sowohl Storchenmutter als auch Jungstörche beringt sind, könnten aufmerksame Beobachter, welche eine der Beringungsnummern bei einer Vogelwarte melden, für Aufschluss über den Reiseverlauf sorgen. Es bleibt also spannend, aus welchem Land die erste Sichtung kommt.

Um die Reise von Störche nachverfolgen zu können, lädt die Nationalparkverwaltung alle Interessierten ein, sich im Erdgeschoss des Adolf-Mayer-Hauses am Stadtplatz rund um das Thema Weißstorch und seinen Weg gen Süden zu informieren. Farbenfrohe Bilder gestalteten die Schüler der Klassen 5a und 5b der Realschule Grafenau unter der Leitung von Lehrerin Kerstin Resch. Ganz nach dem Motto: Von fernen Ländern träumen leicht gemacht.

Die Webcam, welche alle Storch-Fans an deren Leben teilhaben hat lassen, wird derweil vorerst deaktiviert. Ab der nächsten Saison sind die Bilder wie gewohnt wieder über www.nationalpark-bayerischer-wald.de abzurufen.

 

Bildunterschrift:

Tolle Storch-Bilder von Realschülern können derzeit im Gebäude der Nationalparkverwaltung in Grafenau bestaunt werden. (Foto: Corinna Löwert/Nationalpark Bayerischer Wald)


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