30 angehende Förster holen sich im Nationalpark Ideen

Forstschul-Klasse aus der Steiermark diskutiert mit Ranger und Förster

Pressemitteilung Nr. 111/2018

Datum: 01.10.2018

Die Schüler aus Österreich erhielten von Michael Großmann, Leiter der Nationalparkwacht (2.v. l.), und Franz Baierl, Leiter des Sachgebiets Wald- und Flächenmanagement (1. v. l.), zahlreiche Infos über den Nationalpark. (Foto: Johannes Keim/Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).

Die Schüler aus Österreich erhielten von Michael Großmann, Leiter der Nationalparkwacht (2.v. l.), und Franz Baierl, Leiter des Sachgebiets Wald- und Flächenmanagement (1. v. l.), zahlreiche Infos über den Nationalpark. (Foto: Johannes Keim/Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).

Waldhäuser. Ist Biodiversität auch im Wirtschaftswald möglich? Und wie sieht das Wildmanagement im Nationalpark aus? Diese beiden Fragen standen im Zentrum des Besuchs der Klasse 5b der Höheren Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft aus der Steiermark im Nationalpark Bayerischer Wald.

Bei einer Exkursion in die Waldgebiete am Lusen gab Michael Großmann, Leiter der Nationalparkwacht, Einblicke in das Waldmanagement sowie die natürliche Waldentwicklung und zeigte den Förstern vor Ort, wie das Konzept „Natur Natur sein lassen“ im Nationalpark umgesetzt wird. „Der Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt ist in jeder Art von Wald unbedingt notwendig – auch im Wirtschaftswald“, gab Großmann den angehenden Forstwirten mit auf den Weg. 

Über das Thema Jagd wurde bei einer Besichtigung des Wintergatters Neuhüttenwiese diskutiert. Franz Baierl, Leiter des Sachgebiets für Wald- und Flächenmanagement, erklärte den Schülern, wie die Wildzählung im Nationalpark vonstattengeht und wann ein Jäger in das System eingreifen sollte, um den jungen Wald nicht in Gefahr zu bringen.

Für Franz Baierl war die Exkursion ein voller Erfolg: „Schüler und Lehrkräfte hatten Interesse, ganz einfach einmal über den Tellerrand zu blicken. Die Teilnehmer waren sehr interessiert - das merkte man vor allem an den lebhaften Diskussionen.“ Auch während den Führungen hätten die Schüler viele Fragen in Bezug auf die Arbeit und die Philosophie im Nationalpark gestellt. „Es ist wichtig, dass wir diese Konzepte an die nächste Generation von Förstern weitergeben.“ Das Programm mit den Österreichern besteht seit etwa vier Jahren und wird jedes Jahr sehr gut angenommen.

Bildunterschrift:
Die Schüler aus Österreich erhielten von Michael Großmann, Leiter der Nationalparkwacht (2.v. l.), und Franz Baierl, Leiter des Sachgebiets Wald- und Flächenmanagement (1. v. l.), zahlreiche Infos über den Nationalpark. (Foto: Johannes Keim/Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald).

 


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