So schützen Sie die seltenen Auerhühner

Ranger Lothar Mies erklärt im Video wie wichtig das Wegegebot für den Artenschutz ist

Eintrag Nr. 6/2019
Datum: 11.02.2019


Außerhalb der Alpen gibt es in Deutschland nur noch im Bayerischen Wald eine stabile Population der Auerhühner. Foto: Sascha Rösner
Außerhalb der Alpen gibt es in Deutschland nur noch im Bayerischen Wald eine stabile Population der Auerhühner. Foto: Sascha Rösner

Waldhäuser. Der Nationalpark Bayerischer Wald ist nicht nur ein Eldorado für Wanderer, sondern vor allem ein großes Schutzgebiet. Schließlich leben hier hunderte teils stark bedrohte Tiere, Pflanzen und Pilze. Eine der bedeutensten Arten für die Region ist das Auerhuhn. Die Waldvögel bilden in Deutschland außerhalb der Alpen nur noch auf dem Höhenkamm des bayerisch-tschechischen Grenzgebirges eine stabile Population. Daher wird gerade im Nationalpark viel Wert auf den Schutz dieser seltenen Tierart gelegt. Wichtigste Regelung dazu ist das von 15. November bis 15. Juli geltende Wegegebot. Denn nur, wenn Wanderer im harten Winter und während der Aufzucht der Küken ausschließlich markierte Wanderwege benutzen, haben die Auerhühner genügend Rückzugsraum, um zu überleben.

Details dazu erklärt Ranger Lothar Mies im Video.

Das Video gibt's auch HIER auf YouTube und HIER auf dem Facebookkanal des Nationalparks. Rechtliche Hintergründe zum Wegegebot lesen Sie HIER. Eine Reportage über den Arbeitsalltag der Ranger finden Sie HIER.

 

Text: Gregor Wolf

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