Vortrag über die Bedeutung von Aas in Ökosystemen

Wissenschaftliche Vortragsreihe startet am 11. Oktober im Waldgeschichtlichen Museum

Veranstaltungshinweis Nr. 134/2018

Datum: 08.10.2018

Ein Vortrag über die Bedeutung von tierischer Biomasse, also Aas, findet am 11. Oktober im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald statt. (Foto: Marc Eric Benbow)

Ein Vortrag über die Bedeutung von tierischer Biomasse, also Aas, findet am 11. Oktober im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald statt. (Foto: Marc Eric Benbow)

St. Oswald.  Ein Thema, das in der Forschung oft ignoriert und unterschätzt wird, kommt bei einem wissenschaftlichen Vortrag am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald zur Sprache: Und zwar die Bedeutung von tierischer Biomasse, also von Aas, in Ökosystemen. Referent für den in Englisch gehaltenen Vortrag ist Professor M. Eric Benbow von der Michigan State University. Dieser Abend ist der Auftakt zur wissenschaftlichen Vortragsreihe, die von Dr. Claus Bässler, stellvertretender Leiter des Sachgebietes Naturschutz und Forschung im Nationalpark Bayerischer Wald, organisiert wird.

Für die Zersetzung von Aas innerhalb der Ökosysteme sind Pilze, wirbellose Arten wie Fliegen und Käfer sowie Wirbeltier-Aasfresser wie Geier zuständig. Diese Organismen sind für das Recycling von Energie und Nährstoffen von toter pflanzlicher sowie tierischer Biomasse verantwortlich. In seiner Präsentation stellt Professor M. Eric Benbow anhand von Beispielen aus der Forschungsliteratur und aktuellen Studien die Bedeutung dieser Gemeinschaftsökologie vor.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei, alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Bildunterschrift:

Ein Vortrag über die Bedeutung von tierischer Biomasse, also Aas, findet am 11. Oktober im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald statt. (Foto: Marc Eric Benbow)


Bilder zur Mitteilung

Bei Klick auf das beigefügte Bildmaterial werden die Fotos in druckfähiger Auflösung dargestellt. Die Aufnahmen dürfen von Medien jeweils nur in Verbindung mit der dazugehörigen Mitteilung verwendet werden. Andere Nutzungsarten bedürfen einer schriftlichen Genehmigung.


Kontakt Pressestelle

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Stabsstelle Koordination und Kommunikation
08552 9600-132 oder 08552 9600-144
08552 9600-100
Email: pressestelle@npv-bw.bayern.de

nach oben nach oben