Lusen-Stammtisch macht Ramadama

Gipfel und Wanderwege von Müll befreit - Lusenwirt: "Super Aktion"

Eintrag Nr. 18/2022
Datum:


Auf verschiedenen Routen wurde Müll gesammelt. Fotos: Lusen-Stammtisch
Auf verschiedenen Routen wurde Müll gesammelt. Fotos: Lusen-Stammtisch

Das obligatorische Gipfelfoto am Ende der Aktion.
Das obligatorische Gipfelfoto am Ende der Aktion.

Waldhäuser. Leider landet immer noch viel zu viel Abfall in der Natur - auch im Nationalpark Bayerischer Wald. Die Müll-Situation rund um ihren Hausberg hat auch die Mitglieder des Lusen-Stammtischs immer wieder geärgert. Grund genug, nun selbst Hand anzulegen. Mit logistischer Unterstützung des Nationalparks und kulinarischer Unterstützung des Lusenschutzhauses ging es am Sonntag, 15. Mai, ans Werk.

Knapp 20 Freiwillige brachte der Stammtisch zusammen. Erstmal ging's am Morgen zum Gebäude der Nationalparkwacht, wo Ranger Willi Selwitschka die Helfer mit Greifzangen und Müllsäcken ausstatte. Und schon konnte es losgehen. Auf verschiedenen Routen wanderten die Müllsammler Richtung Gipfel. Überall gab's zahlreichen Unrat einzusammeln, von Taschentüchern über Zigarettenkippen und Verpackungsmaterial bis hin zu teils zerbrochenen Glasflaschen. Besonders viel Müll fanden die Stammtisch-Mitglieder direkt im Gipfelbereich.

Als Dank für das Engagement spendeten Lusenwirt Heinz Duschl und sein Team im Anschluss ein deftiges Mittagessen. "Schon allein, weil das eine super Aktion ist", so Duschl. Auch ihn ärgere es immer wieder, dass ein kleiner Teil der Wanderer so viel Müll einfach mitten in der wilden Natur entsorgt. "Dabei wäre es so einfach: Alles, was ich mit auf den Berg hinauftrage, trage ich auch wieder hinunter", sagt Duschl.

 

Link-Tipp: Weitere Infos zum Thema Müll im Nationalpark gibt's es auf der Infoseite zur Kampagne "Müll aus, Natur an".

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