Ein neuer Luchs fürs Haus zur Wildnis

Bronzestatue an Nationalpark übergeben - Finissage der Ausstellung "LYNX"

Eintrag Nr. 64/2022
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Ein Höhepunkt der Finissage der Ausstellung "Lynx" war die Enthüllung der Bronzestatue von Luchs Luna. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)
Ein Höhepunkt der Finissage der Ausstellung "Lynx" war die Enthüllung der Bronzestatue von Luchs Luna. (Foto: Nationalpark Bayerischer Wald)

Ludwigsthal. Vor dem Haus zur Wildnis steht ein neuer tierischer Bewohner, und zwar die Luchsstatue „Luna“ aus Bronze. Geschaffen wurde das Pinselohr von der Künstlerin Impala Lechner, die offizielle Übergabe an die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald fand im Rahmen der Finissage der Ausstellung „LYNX – im Zeichen des Luchses“ statt.

Die Ausstellung im Haus zur Wildnis wurde von der Nationalparkverwaltung zusammen mit den Kuns(t)räumen Bayerisch Eisenstein organisiert. Zu sehen waren Fotografien von Luchsen, aufgenommen aus den unterschiedlichsten Perspektiven: Von nah und fern, alleine oder zu zweit, im Sommer oder im Winter, in Bewegung oder stillstehend. So unterschiedlich die Bilder auch waren, eines hatten sie gemeinsam: Sie fesselten die Besucher der Ausstellung und zeigten die Wirkung der „charismatischen Katze“ aus dem Bayerischen Wald.

Aus den 33 Bildern, die von 13 Fotografen aufgenommen wurden, wählten 1432 Besucher im Rahmen eines Wettbewerbs die Gewinner. Als Sieger konnte der Zwieseler Hobbyfotograf Fritz Eichmann mit seinem Bild „Mutterliebe“ gekürt werden. Auch ein Malwettbewerb fand statt, die Initiatoren Ingrid Rankl und Michael Schreiner verkündeten im Rahmen der Finissage die Sieger. Gewonnen haben Isabella Hagengruber aus Regen, Lena König aus Frauenau und Konrad Stöger aus Bibrach. Im Anschluss wurde das Luchs-Banner an der Fassade vom Haus zur Wildnis enthüllt. Gestaltet wurde es von Britta Wahlers und Doris Ranftl, Fahnenmutter ist Renate Frank aus München.

Dr. Franz Leibl, Leiter der Nationalparkverwaltung, bedankte sich bei Christian Bayerl von den Kuns(t)räumen und bei den Kuratoren Sven und Fritz Bauer. Beide Seiten freuten sich sehr, dass diese Kooperation zu Stande gekommen ist. Musikalisch umrahmt wurde die Finissage von „Sal in Acoustic“.

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