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Über 300 Gäste starten mit dem Nationalpark ins neue Jahr

Nationalparkzentrum Falkenstein, Buchdrucker-Management und Barrierefreiheit im Fokus

Eintrag Nr. 02/2024
Datum:


Nationalparkleiterin Ursula Schuster gab beim Neujahrsempfang vor allem Einblicke in zukünftige Aufgabenschwerpunkte des Schutzgebiets.
Nationalparkleiterin Ursula Schuster gab beim Neujahrsempfang vor allem Einblicke in zukünftige Aufgabenschwerpunkte des Schutzgebiets.

Neuschönau. Über 300 Gäste kamen am Montag zum traditionellen Neujahrsempfang des Nationalparks ins Hans-Eisenmann-Haus nach Neuschönau. Ursula Schuster, seit August Leiterin des Schutzgebiets, blickte dabei erstmals auf das abgelaufene Jahr zurück. Vor allem aber gab sie den Besuchern aus den Reihen der Politik, der Vereine und Verbände, der Waldführer, der Kirchen und Medien, der Behörden und der Gesellschaft einen Ausblick auf kommende Aufgabenschwerpunkte der Nationalparkverwaltung.

„Eine wird sicherlich die Attraktivitätssteigerung des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein sein“, sagte Nationalparkleiterin Ursula Schuster. „Uns ist bewusst, dass es hier Nachholbedarf gibt.“ So werde im Frühjahr bereits die Nachhaltigkeitskugelbahn, die im vergangenen Sommer beim Nationalpark-Pavillon auf der Landesgartenschau in Freyung zu finden war, im Umgriff vom Haus zur Wildnis neu aufgebaut. Weitere mittel- und langfristige Maßnahmen würden soeben erarbeitet. „Außerdem wollen wir natürlich unser Versprechen, auch das Wolfsgehege in Ludwigsthal wiederzubesetzen, einhalten.“

Waldschmidthaus soll inklusive Übernachtungsmöglichkeit wiedereröffnet werden

In der Region sei weiterhin auch eine Wiederöffnung des Waldschmidthauses ein Thema, welches bewegt. „Seien Sie sich gewiss, dass die Maßnahme bei uns auf der Agenda ganz oben steht“, betonte Schuster. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen der Region auf dem Rachel wieder einen Gasthof mit Übernachtungsmöglichkeit zurückgeben.“ Dazu sei die Nationalparkverwaltung bereits in engem Austausch mit dem Staatlichen Bauamt Passau bezüglich der notwendigen Planungen.

Noch fortgeschrittener sind die Arbeiten derweil in Finsterau, wo das Naturerlebnis Wistlberg etabliert werden soll. Mit dem barrierearmen Steg durchs Finsterauer Filz ist ein Puzzleteil der dort geplanten Anlagen bereits in Betrieb. „Und wenn alles nach Plan verläuft, können nach der Fertigstellung der Außenanlagen ab August auch im Nationalpark Café Gäste bewirtet werden.“ Doch nicht nur in Finsterau entsteht ein „Nationalpark für alle“, also ein barrierearmes Angebot. 2024 soll auch der Rundweg Ameise rund um Zwieslerwaldhaus für Menschen mit Handicap ertüchtigt werden.  

Borkenkäfer: Forstschutz hat in der Managmentzone oberste Priorität

Ein weiteres Thema bewege die Bevölkerung, insbesondere im Zwiesler Winkel:  der Borkenkäfer. „In unserer Managementzone hat der Forstschutz und die Schnelligkeit bei der Bekämpfung des Buchdruckers oberste Priorität und wir haben alle unsere Kräfte gebündelt, um ein Übergreifen auf die angrenzenden Wälder zu verhindern“, versicherte Nationalparkleiterin Ursula Schuster. Damit dies auch naturverträglich erfolge, seien immer mehr Debarking Harvester im Einsatz. „Diese fällen die Fichten nicht nur, sondern entrinden sie direkt vor Ort. So haben wir mittlerweile die Möglichkeit, wesentlich größere Mengen Totholz im Wald zu belassen als früher, um die Artenvielfalt zu fördern. Denn auch die Managementzone gehört natürlich zum Nationalpark.“

Schließlich dankte Ursula Schuster noch allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Unterstützern und Fürsprechern für die konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten. Und so klang der Neujahrsempfang bei intensiven Gesprächen und geselligem Austausch gemütlich aus. Umrahmt wurde der Abend von der Band „The Double Trouble“.

Fotos und Video

Auf dem Facebook-Kanal des Nationalparks sind weitere Bilder vom Neujahresempfang veröffentlicht. Auf dem Instagram-Auftritt des Nationalparks gibt's zudem ein kurzes Video der Veranstaltung.

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