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Die Männer hinter den Kulissen

Martin Weber und Max Schwarz über ihre Arbeit im Hausmeister-Team

Eintrag Nr. 23/2020
Datum:


Martin Weber und Max Schwarz bei Reparaturen am Haus-zur-Wildnis-Dach. Foto: Gregor Wolf
Martin Weber und Max Schwarz bei Reparaturen am Haus-zur-Wildnis-Dach. Foto: Gregor Wolf

Kinderentdeckerraum im Haus zur Wildnis. Foto: Katharina Ries
Kinderentdeckerraum im Haus zur Wildnis. Foto: Katharina Ries

Ludwigsthal. Die Sonne scheint mit voller Kraft auf den Falkensteingipfel. Ein paar hundert Höhenmeter darunter liegt das Haus zur Wildnis inmitten der Nationalparkwälder. Dort betreten gerade zwei Männer das Dach der 2006 eröffneten Besuchereinrichtung. Das Ziel von Martin Weber (50) und Max Schwarz (51) ist die kleine Solaranlage, die das Gebäude mit Warmwasser versorgt. Eine der Vakuumröhren muss ausgetauscht werden. Es ist nur eine von vielen kleinen Reparaturen, die die Hausmeister-Teams der Nationalparkzentren wöchentlich durchführen.

Weber ist gelernter Radio- und Fernsehtechniker und arbeitet seit 2005 beim Nationalpark. Sein Gegenüber Schwarz ist Forstwirt – und war bis zur Nationalparkerweiterung 1997 schon seit 1984 beim Forstamt Zwiesel angestellt. „Die Arbeit hier ist richtig vielfältig“, sagt er. „Wenn du am Morgen zum Dienst kommst, weißt du nicht, was dich erwartet“, ergänzt Weber. Zusammen mit ihren Kollegen sind die beiden für die komplette Instandhaltung des Gebäudes und der umliegenden Außenanlagen zuständig – von der Heizung über die Ausstellung bis zum Schneeräumen. Da gibt’s immer neue Herausforderungen, für die man schnelle Lösungen finden muss.

Für die Männer hinter den Kulissen gilt es, den Besuchern stets beste Bedingungen zu liefern. Im Idealfall sollen die Gäste gar nicht merken, welch immenser Aufwand hinter dem Unterhalt steckt. „Toll ist es zum Beispiel, wenn wir gerade an der Infotheke aushelfen und direktes Feedback von Urlaubern bekommen“, erzählt Schwarz. „Ganz oft hören wir dabei, dass die Leute gar nicht glauben können, dass das Haus zur Wildnis schon über zehn Jahre alt ist“, so Weber. „‘Das schaut aus wie neu‘, hören wir nicht selten.“

Damit das so bleibt, sind die Hausmeister ständig unterwegs. So ist auch die defekte Röhre am Dach schnell gefunden. Ein paar geübte Handgriffe und das Ersatzteil ist eingebaut. Zum Genießen des tollen Blicks auf den 1315 Meter hohen Falkenstein bleibt nur ein kurzer Moment. Danach geht’s wieder ins Innere des Hauses, wo die nächsten Überraschungen warten.

 

Dieser Artikel ist ein Auszug des Jubiläumsmagazins "50 Jahre Nationalpark".

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