Bayerischer Wald
Weihnachtssturm hinterlässt Spuren im Nationalpark
Schwarzachstraße zum Gfäll musste freigeschnitten werden - Behinderungen auf Wanderwegen
Pressemitteilung Nr. 113/2025

Auf Wanderwegen im Nationalpark kann es derzeit zu Behinderungen kommen. (Foto: Gregor Wolf/Nationalpark Bayerischer Wald)
Spiegelau/Zwieslerwaldhaus. Die Folgen der weihnachtlichen Sturmlage waren im Nationalpark Bayerischer Wald auch am 2. Weihnachtsfeiertag noch deutlich zu sehen. Offensichtlichstes Zeichen war die Sperre der Schwarzachstraße hinauf zum Gfäll-Parkplatz unterhalb des Großen Rachels. Mehrere Bäume blockierten während der Feiertage die Fahrbahn. Am Samstag, 27. Dezember, wurde die Route in der Nähe von Spiegelau bei einem Maschineneinsatz wieder befahrbar gemacht. Die Öffnung am Samstagmorgen wurde unter anderem via www.link2.bayern/wa-npvbw auf WhatsApp kommuniziert.
Die Auswirkungen der Sturmböen waren aber nicht nur am Fuße des Rachels sichtbar. Viel Arbeit hat der Wind auch rund um den Falkenstein verursacht, wo ebenfalls einige Wege unpassierbar waren. Rund um Zwieslerwaldhaus laufen bereits seit dem 1. Weihnachtsfeiertag punktuelle Aufräumarbeiten. Nationalparkmitarbeiter haben dort mit Hilfe eines Forstunternehmers zum Beispiel den Weg durchs Urwaldgebiet Watzlik-Hain erneut begehbar gemacht. Und gerade auf der Nationalparkstraße waren in den vergangenen Tagen auch Feuerwehren im Einsatz, um die Fahrbahn von umgestürzten Bäumen zu befreien.
„Wir versuchen die Folgen für unsere Besucher so schnell wie möglich zu beseitigen“, sagt Jochen Linner, Sachgebietsleiter für Wald- und Flächenmanagement. „Trotzdem kann es in den kommenden Tagen noch zu Behinderungen kommen.“ Ausflügler sollten zudem noch mit erhöhter Vorsicht im Wald unterwegs sein. „Nach solchen Sturmlagen kann jederzeit noch loses Astmaterial aus dem Kronenbereich fallen“. „An der Stelle gilt es auch allen Helfern zu danken, egal ob Unternehmern, ehrenamtlichen Feuerwehrlern oder eigenen Mitarbeitern“, ergänzt stellvertretender Nationalparkleiter Jörg Müller. „Denn es ist nicht selbstverständlich an den Feiertagen im Einsatz zu sein.“
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