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Mit grenzüberschreitenden Projekten ins neue Jahr

Nationalparke Bayerischer Wald und Sumava: Austausch der Leitungen

Pressemitteilung Nr. 106/2025

Datum: 28.11.2025

Die Leitungsebenen der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava trafen sich zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Austausch. (Foto: Annette Nigl /Nationalpark Bayerischer Wald)

Die Leitungsebenen der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava trafen sich zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Austausch. (Foto: Annette Nigl /Nationalpark Bayerischer Wald)

Grafenau. Bereits zum zweiten Mal hat sich die Leitungsebene der Nachbarnationalparke Bayerischer Wald und Šumava in diesem Jahr getroffen. Nachdem bei dem Zusammenkommen im Frühjahr auf bayerischer Seite eine Exkursion zum Tummelplatz auf dem Programm stand, erkundeten Nationalparkleiterin Ursula Schuster und Nationalparkleiter Pavel Hubený nun zusammen mit ihren engsten Mitarbeitern natürliche Wälder und Flusslandschaften im südlichen Teil des tschechischen Schutzgebietes. Darüber hinaus wurden zahlreiche gemeinsame Aufgaben besprochen. 

Ein erfreuliches Thema, das die beiden Schutzgebiete in diesem Jahr beschäftigt hat, ist die erneute Auszeichnung als „Transboundary Parks“ durch die Europarc Federation, die Dachorganisation europäischer Großschutzgebiete. Im Oktober konnte Martin Starý, stellvertretender Direktor des Nationalparks Šumava, auf der Europarc Konferenz im litauischen Birštonas die Urkunde entgegennehmen. „Wir haben von der Europarc Federation noch einige Hausaufgaben mit auf den Weg bekommen“, erläuterte Starý bei der Besprechung. In erster Linie sollen die Ziele, die sich beide Schutzgebiete in den kommenden 15 Jahren gesetzt haben, aktualisiert und konkretisiert werden. Darunter fällt beispielsweise der Ausbau eines Nationalpark-Partner-Systems auf tschechischer Seite nach dem bayerischen Vorbild.

Aber nicht nur in diesem Bereich arbeiten beide Seiten Hand in Hand. Die Forschungsabteilungen überlegen, gemeinsam ein Interreg-Projekt zur Waldentwicklung und zum Klimawandel auf den Weg zu bringen. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sind Beiträge über die Tier-Freigelände im Nationalpark Bayerischer Wald geplant, die im Magazin des Nationalparks Šumava erscheinen sollen. Beteiligen wird sich die bayerische Seite auch am Tag des Nationalparks Šumava am 23. Mai 2026 in Kvilda, sowohl mit einer Delegation als auch mit Infoständen.

„Wie bei jedem Treffen war auch dieser Austausch wieder für beide Seiten äußert gewinnbringend“, sagt Ursula Schuster. „Es freut mich, dass immer wieder so viele verschiedene Ideen entstehen, um die Zusammenarbeit zu intensivieren. So wachsen beide Nationalparke kontinuierlich enger zusammen.“

Dem stimmt auch Pavel Hubený zu. „Ich freue mich, dass die Verbindung zwischen Natur und Menschen auf beiden Seiten der Grenze immer wichtiger wird und wir gemeinsam viele nützliche Dinge tun können - sowohl für die Natur als auch für die Besucher.“ Hubený spüre, dass er auch von Politikern auf beiden Seiten der Grenze immer mehr Unterstützung erfahre. „Ich hoffe, dass die Atmosphäre dieser Zusammenarbeit auch auf alle übergreift, die hier leben und den Böhmerwald lieben.“

Bildunterschrift:
Die Leitungsebenen der Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava trafen sich zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Austausch. (Foto: Annette Nigl /Nationalpark Bayerischer Wald)


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