Faszinierendes Indien – Aug‘ in Auge mit Tiger, Panzernashorn und Co.

Vortrag von Dr. Fritz Jantschke am Donnerstag, 18. Dezember 2014 um 19.00 Uhr im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung Nr. 0134/14

Datum: 16.12.2014

Wie können große und seltene Raubtiere wie der Tiger trotz dichter menschlicher Besiedelung einen Lebensraum finden? Diese und viele weitere Fragen sind Thema des Vortrags von Fritz Jantschke. (Foto: Fritz Jantschke)

Wie können große und seltene Raubtiere wie der Tiger trotz dichter menschlicher Besiedelung einen Lebensraum finden? Diese und viele weitere Fragen sind Thema des Vortrags von Fritz Jantschke. (Foto: Fritz Jantschke)

Wer von Indien spricht, denkt vor allem an mehr als eine Milliarde Menschen, an Kulturdenkmäler wie Taj Mahal oder berühmte Tempel. Doch der Subkontinent im Süden Asiens hat daneben auch großartige Naturlandschaften, ist Heimat für die meisten Tiger und Panzernashörner der Welt sowie der letzten Indischen Löwen. Fritz Jantschke hat in dem Land unglaublicher Gegensätze bereits viele Reisegruppen geführt, kann zu aufregenden Bildern auch viele spannende Geschichten erzählen. Zum Beispiel, wie es gelang, die Panzernashörner zu retten und trotz dichter Besiedlung Tigern noch einen Lebensraum zu bieten. Er erörtert auch, wie man versucht, den Ansturm von Touristen zu steuern, und ob die Reservate und wilden Tiere eine Chance für die Zukunft haben. Ganz besonders liegt ihm die Frage am Herzen, ob Indiens Tiger überleben können.

Nach seiner Promotion an der Universität Kiel (mit einer Doktorarbeit über das Verhalten von Orang-Utans) arbeitete Fritz Jantschke zehn Jahre als Kurator am Zoo Frankfurt, dann 18 Jahre als Redakteur der Zeitschrift Das Tier. Daneben leitete er den Opel-Zoo in Kronberg und war (Grüner) Stadtverordneter in Frankfurt am Main. Zuletzt machte er sich selbständig und produzierte mehr als 40 Tierfilme für „tierzeit“ von Vox und „Wunderbare Welt“ des ZDF. Seit über 40 Jahren ist er als Reiseleiter zu den schönsten Natur-Destinationen in aller Welt tätig, von Alaska bis Feuerland, von Galapagos bis Indien und Madagaskar, vor allem aber in Afrika. Einer seiner Schwerpunkte ist Indien und die Antarktis, wo er schon mehr als ein Dutzend Reisegruppen geführt hat. Seit acht Jahren lebt der Zoologe im Ruhestand am Rande des Vogelsberges.

Bildunterschrift:

Wie können große und seltene Raubtiere wie der Tiger trotz dichter menschlicher Besiedelung einen Lebensraum finden? Diese und viele weitere Fragen sind Thema des Vortrags von Fritz Jantschke. (Foto: Fritz Jantschke)

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