Besuch des oberösterreichischen Landesrates Dr. Manfred Haimbuchner im Nationalpark Bayerischer Wald

Pressemitteilung Nr. 070/12

Datum: 16.05.2012

Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen informierten sich der oberösterreichische Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner und der Leiter der Direktion für Landesplanung, Dr. Gottfried Schindlbauer, zusammen mit einigen ihrer Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen und das Management im Nationalpark Bayerischer Wald.

Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl begrüßte die Gäste im Nationalparkzentrum Lusen. Auf dem Baumwipfelpfad bot sich bei ausgezeichneter Sicht die Gelegenheit, die Zonierung des Nationalparks sozusagen „live“ anstatt mit Hilfe einer Karte zu erläutern.

Beim Fußmarsch zu Glasarche begeisterte die Gäste aus Österreich unter der fachkundigen Führung der Nationalpark-Mitarbeiter Reinhold Weinberger und Maria Hußlein die unbändige Kraft der Natur und das großartige Verjüngungsgeschehen im Hochlagenwald am Lusen. Die Unterschiede zwischen ausgeräumten und belassenen Borkenkäfer-Flächen waren im Übergang zwischen Naturzone und Managementzone nahe Riedlhütte deutlich zu sehen. Während die Flächen im Managementbereich ein Bild bieten, das klassisch bewirtschafteten Wäldern sehr nahe kommt, zeigt sich in der Naturzone ganz deutlich, wie die jungen Fichten sich im Schutz des kreuz und quer liegenden Holzes explosionsartig entwickeln.

An der Organisation des Nationalparks überzeugte die Besucher aus Österreich insbesondere die Konzeption des Kommunalen Nationalparkausschusses. Über dieses Gremium haben die Nationalparkgemeinden die Möglichkeit, sich bei der Entwicklung des Nationalparks einzubringen, soweit geplante Maßnahmen Einfluss auf das Vorfeld haben. Die Verankerung des Nationalparks in der Region stellt auch beim oberösterreichischen Nationalpark Kalkalpen eines der zentralen Themen dar.

Rainer Pöhlmann

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