Gehegeluchs des Tier-Freigeländes im Nationalparkzentrum Falkenstein erneut entwichen

Panikverhalten durch verantwortungslose Besucher verursacht

Pressemitteilung Nr. 019/12

Datum: 13.02.2012

Der Luchs ist nahe des Besucherzentrums Haus zur Wildnis am Samstag, dem 11. Februar 2012 gegen 9:30 Uhr erneut aus seinem Gehege entwichen, nachdem er - wie bei seinem ersten Ausbruch am 7. Januar - zuvor abermals größtes Panikverhalten zeigte.

Was im Januar aufgrund von Besucherhinweisen nur vermutet werden konnte, bestätigte jetzt eine am Gehegezaun aufgestellte Fotofalle: Der Luchs wurde demnach durch verantwortungslose Besucher - es wird gemunkelt Fotografen -, die abseits des Weges entlang des Gehegezaunes liefen, in Panik versetzt. Der Luchs flüchtete daraufhin in Richtung Besucherbrüstung, wo er trotz mehrfacher Berührung des Elektrozaunes durch den Überhang des drei Meter hohen Zauns schlüpfte und floh.

Die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald wird, wie beim ersten Ausbruch erfolgreich praktiziert, in der näheren Umgebung mehrere Kastenfallen aufstellen, um den flüchtigen Luchs erneut einzufangen. Dass dieses Vorhaben ein Geduldsspiel sein kann, darüber ist sich die Nationalparkverwaltung im Klaren. Ganze 14 Tage ließ sich der Luchs im Januar Zeit, bis er den angebotenen Leckerbissen nicht mehr widerstehen konnte und in die Falle ging.

Die Nationalparkverwaltung bittet die Bevölkerung um Mithilfe, indem Hinweise über eventuelle Luchsbeobachtungen möglichst zeitnah mitgeteilt werden. Die Nationalparkverwaltung ist zudem über jeden Hinweis von Besucher-Fehlverhalten an den Gehegen dankbar. Kontakte: Reinhold Gaisbauer: Tel. 09922 609884, Handy 0175 2622809, Handy Dr. Dennis Müller: 0160 90584913, E-Mail: poststelle@npv-bw.bayern.de.

 


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