Den Wanderfalken zuliebe: vorübergehende Sperrung des Wanderweges Heidelbeere ab Höllbachfälle

Aufstieg zum Falkenstein über Sulzschachten frei

Pressemitteilung Nr. 016/12

Datum: 07.02.2012

(Pö) Um die schnellsten Vögel der Erde, unsere Wanderfalken, in der Brutzeit nicht zu gefährden, hat das Landratsamt Regen auf Anregung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) die Nationalparkverwaltung wieder ermächtigt, geeignete Maßnahmen, sprich Sperrung und Umleitung von Wanderwegen, zu ergreifen.

Die Nationalparkwacht wird deshalb ab dem 15. Februar den Wanderweg mit der Markierung Heidelbeere/Grünes Dreieck im Höllbachgespreng zwischen den Höllbachfällen und der Abzweigung von der Forststraße „Hüttensteig“ mit entsprechenden Hinweistafeln sperren und eine Umleitung über die Forststraße Hüttensteig – Schachtenweg zum Großen Falkenstein ausschildern.

Die zum Schutz der Wanderfalken unbedingt notwendige Maßnahme ist zunächst bis zum 30. April befristet. Vorausgesetzt, die Schneeverhältnisse lassen dies zu, muss trotzdem niemand auf das Naturerlebnis Höllbachfälle verzichten, denn bis dorthin ist der Wanderweg frei zugänglich. Auch der Wanderweg Grünes Dreieck/Silberblatt ist entgegen verbreiteter Meinung von Scheuereck über das Höllbachgespreng zum Sulzschachten und weiter bis zum Falkensteingipfel von der Sperrung nicht betroffen, sondern frei begehbar. Diese Variante ist zudem die kürzere Verbindung zum Falkenstein.

Die Nationalparkverwaltung hofft auf das Verständnis der Naturfreunde, die zeitlich begrenzte Einschränkung zugunsten des Fortbestandes dieser einmaligen Taggreifvögel zu akzeptieren.

Weitere Informationen über die Begehbarkeit der Wanderwege unter: http://www.nationalpark-bayerischer-wald.de/zu_gast/wegeservice.htm


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