Being caribou: ein außergewöhnlicher Film im Haus zur Wildnis

Pressemitteilung Nr. 154/08

Datum: 25.09.2008

(Pö) Am 5. Oktober präsentiert die Nationalparkverwaltung im Besucherzentrum Haus zur Wildnis um 16.00 Uhr bei freiem Eintritt den einzigartigen Naturfilm „Being caribou“.

72 Minuten lang halten die Umweltschützer Allision und Karsten Heuer ihre Zuschauer in Bann, obwohl der Film im Originalton der englischen Fassung zu sehen ist. Der Film braucht jedoch weniger die Worte, seine schier unglaublichen Aufnahmen mit einzigartigen Sequenzen erzählen mehr, als Worte zu sagen vermögen.

Das Ehepaar Leanne Allison und Karsten Heuer folgte 1.500 Kilometer zu Fuß einer Herde von 120.000 Karibus durch die raue arktische Tundra und möchte damit auf die Bedrohungen der Lebensbedingungen der Karibus aufmerksam machen.

Sie überlassen den Karibus die Führung durch die wilde und abgelegene Landschaft, von Zentral-Yukon zu den Küsten Alaskas und zurück.

Während der fünfmonatigen Tour fahren sie Ski, wandern über Berge, schwimmen durch eisige Flüsse, trotzen jedem Wetter und überstehen Horden von Moskitos. Sie überleben die Begegnung mit einem hungrigen Grizzlybär, der sie darüber nachdenken lässt, was es wirklich bedeutet, Teil der Wildnis zu sein. Hunger, Ermüdung und Schmerzen werden Routine, aber das Opfer ist die Mühe wert, denn sie werden Zeuge des Wunders der Geburt nur wenige Meter von ihrem Zelt entfernt.

Dramatische Bilder und Videotagebücher geben einen intimen Eindruck einer abenteuerlichen Reise. Der empfindliche Lebensraum der Herde ist in Gefahr zerstört zu werden, wenn die beabsichtigten Öl- und Gasbohrungen in den Gebieten der Jungenaufzucht im Alaska Arctic National Wildlife Refuge umgesetzt werden.

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