Bayerischer Wald
Mit der Künstlergruppe WOYD ist "Alles im grünen Bereich"
Ausstellungseröffnung lockt zahlreiche Kunstinteressierte ins Waldgeschichtliche Museum
Pressemitteilung Nr. 15/2026

Feierten eine gelungene und gut besuchte Ausstellungseröffnung (v. l.): Gabi Hanner, Alfons Neubauer, Giulia Timea Fioranti, Rudi Ranzinger, Eva Kühberger und Nationalparkleiterin Ursula Schuster. (Foto: Julia Reihofer/Nationalpark Bayerischer Wald)
St. Oswald. „Alles im grünen Bereich“ lautet das Motto der neuen Ausstellung der Künstlergruppe WOYD, die vergangene Woche im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald eröffnet wurde. Manfred von Glehn, Gabi Hanner, Eva Kühberger, Alfons Neubauer und Rudi Ranzinger zeigen dort eine Vielzahl an Werken in unterschiedlichsten Techniken, die am Donnerstag zahlreiche Kunstinteressierte in die Nationalparkeinrichtung lockte.
„Es freut mich, dass sie alle so zahlreich erschienen sind“, begrüßte Nationalparkleiterin Ursula Schuster die Gäste, die zur Vernissage gekommen waren. „Wie bereits der Name der Künstlergruppe WOYD zeigt, stammen die meisten aus der Region und tragen den Wald und damit auch den Nationalpark im Herzen.“ Dies spiegle sich auch in ihren facettenreichen Kunstwerken wider. Neben Gemälden in Öl und Acryl sind auch Collagen, Druckgrafiken, Malereien auf Blech sowie Skulpturen aus Ton, Holz und Bronze ausgestellt. „So vielfältig, wie unsere wilde Natur im Nationalpark, sind auch ihre Werke. Deshalb freut es mich sehr, dass wir Ihnen hier im Waldgeschichtlichen Museum eine geeignete Bühne bieten können“, so Schuster.
Im Anschluss stellten sich die einzelnen Künstler der Gruppe WOYD selbst vor und gingen kurz auf ihre Techniken und Werke ein. „Ich stelle zwar auch Skulpturen aus Bronze aus, am liebsten arbeite ich aber mit Ton“, erläuterte etwa die Freyunger Künstlerin Gabi Hanner. „Er ist für mich ein äußerst lebendiger Werkstoff. Auch andere Naturmaterialien, wie Wurzeln, baue ich gerne in meine Figuren ein.“ Wie sehr ihn alte verwitterte Bleche ihn inspirieren, erläuterte Rudi Ranzinger aus Kumreut. „Der Rost schafft ganz natürlich schon gewisse Motive und Formen, die ich dann mit verschiedenen Techniken herausarbeite.“ Die Themen Musik und Dialog verarbeitet Künstlerin Eva Kühberger in ihren Bildern. Faszinierende Naturmotive, wie farbenfrohe Blumenmuster oder Baumrinde, fangen Manfred von Glehn und Alfons Neubauer in ihren Werken ein.
Musikalisch umrahmt wurde die stimmungsvolle Veranstaltung von Pianistin Giulia Timea Fioranti, Förderpreisträgerin des Kulturpreises des Landkreises Freyung Grafenau 2025. Die Ausstellung ist bis noch zum 4. Mai im Waldgeschichtlichen Museum von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.
Bildunterschrift:
Feierten eine gelungene und gut besuchte Ausstellungseröffnung (v. l.): Gabi Hanner, Alfons Neubauer, Giulia Timea Fioranti, Rudi Ranzinger, Eva Kühberger und Nationalparkleiterin Ursula Schuster. (Foto: Julia Reihofer/Nationalpark Bayerischer Wald)
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