Borkenkäfer-Monitoring gestartet

Suchtrupps stehen in den Startlöchern - Unternehmerkapazitäten gesichert

Pressemitteilung Nr. 24/2026

Datum: 10.04.2026

Die Monitoring-Fallen stehen, sind aber noch leer. Für die anstehende Borkenkäfer-Saison sehen Jochen Linner (links), Ursula Schuster und Jakob Geiger den Nationalpark gut gerüstet. (Foto: Gregor Wolf /Nationalpark Bayerischer Wald)

Die Monitoring-Fallen stehen, sind aber noch leer. Für die anstehende Borkenkäfer-Saison sehen Jochen Linner (links), Ursula Schuster und Jakob Geiger den Nationalpark gut gerüstet. (Foto: Gregor Wolf /Nationalpark Bayerischer Wald)

Neuschönau. Die Borkenkäferaktivität im Nationalpark Bayerischer Wald erreichte im Vorjahr den tiefsten Stand seit einem Vierteljahrhundert. Lediglich knapp 8000 Festmeter befallenes Fichtenholz fiel in den Managementzonen am Rand des Schutzgebiets an. Trotzdem steht das Thema weiter ganz oben auf der Agenda. „Wir nehmen unsere rechtliche Verpflichtung zur Borkenkäferbekämpfung sehr ernst“, betont Nationalparkleiterin Ursula Schuster. „Dank unserer vielfältigen Maßnahmen können wir einen effektiven Schutz angrenzender Privatwälder sicherstellen.“

Nun fiel der Startschuss für die diesjährige Borkenkäfer-Saison. „Wir haben unsere Monitoring-Fallen aufgestellt“, so Förster Jakob Geiger bei einem Vor-Ort-Termin in der Nähe von Altschönau. „Die Daten daraus gehen wochenaktuell beim Monitoring der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft ein.“ Bürger können diese unter www.lwf.bayern.de einsehen. „Sobald die Zahlen auf einen ersten Schwärmflug hindeuten, starten wir mit der Borkenkäfersuche“, so Geiger.

Für die forstlichen Maßnahmen zur Bekämpfung ist der Nationalpark bereits gut aufgestellt. „Unsere Suchmannschaft steht bereit“, sagt Sachgebietsleiter Jochen Linner. Neben Personal des eigenen Sachgebiets bekommt das Team abermals Unterstützung von den Rangern sowie externen Dienstleistern. „Und auch für alle Formen des Managements haben wir uns genügend Unternehmerkapazitäten gesichert, so dass einer zeitnahen Bearbeitung anfallenden Borkenkäferholzes nichts im Wege steht.“


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