"Kunst und Wildnis schaffen Tore zum Staunen"

Vernissage zur Ausstellung von Gabi Hanner im Haus zur Wildnis

Pressemitteilung Nr. 02/2026

Datum: 26.01.2026

Freuen sich über die gelungene Ausstellung: Sabine Eisch, Leiterin vom Haus zur Wildnis (v.l.), Künstlerin Gabi Hanner, Karl-Heinz Reimeier und Dr. Ursula Diepolder. (Foto: Annette Nigl / Nationalpark Bayerischer Wald)

Freuen sich über die gelungene Ausstellung: Sabine Eisch, Leiterin vom Haus zur Wildnis (v.l.), Künstlerin Gabi Hanner, Karl-Heinz Reimeier und Dr. Ursula Diepolder. (Foto: Annette Nigl / Nationalpark Bayerischer Wald)

Ludwigsthal. Ist der Nationalpark poetisch? Und kann Kunst gleichzeitig auch wild sein? Gabi Hanner gibt in ihrer Ausstellung „Poesie und Wildnis“, die im Haus zur Wildnis eröffnet wurde, auf beide Fragen eine eindeutige Antwort: Ja. „Das Thema Wildnis sehe ich eng verbunden mit Kunst, denn in der Kunst und in der Wildnis sind der schöpferische Akt vorhanden und die Kreativität“, sagte die Bilderhauerin aus Freyung bei der Vernissage – und nahm die vielen Gäste mit auf eine Reise in ihre zauberhafte Welt.

Sabine Eisch, Leiterin vom Haus zur Wildnis, freute sich in ihrem Grußwort sehr, dass die seit 1991 freischaffende Künstlerin und Kulturpreisträgerin des Landkreises Freyung-Grafenau ihre Werke nun in der Nationalparkeinrichtung präsentiert. Im Nationalpark war Hanner bereits mehrfach zu Gast, zuletzt im Jahr 2021 im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald mit der Ausstellung „Der gefühlte Wald“. „Und auch das Haus zur Wildnis ist für Gabi Hanner kein unbekannter Ort“, sagte Sabine Eisch. So war die Künstlerin bereits bei der Einrichtung des Erlebnisraums für die Farbgestaltung verantwortlich.

Als „Waldläuferin mit Naturverbundenheit“ seit Kindesbeinen an bezeichnete Dr. Ursula Diepolder in ihrer Laudatio die Künstlerin. Dass sie nun ihre Werke im Haus zur Wildnis, einem ihrer Lieblingsorte, ausstellen dürfe, sei für Gabi Hanner eine große Freude. „Bei ihren täglichen Spaziergängen in der Natur, vorzugsweise im Nationalpark, laufen ihre Gedanken dahin.“ Inspiration am Schreibtisch sei nichts für die Freyungerin. „Als ich sie gefragt habe, nach welchen Kriterien sie die Werke für die Ausstellung ausgewählt hatte, sagte sie: Nach deren Wildheit“, so Diepolder. Menschen würden sich Wildheit wie etwas Chaotisches vorstellen. Und genau hier setze Gabi Hanner an. „Sie will, dass man Wildnis mit anderen Augen sieht, als Vielfalt, Wachstum und Erneuerung. Das ist ihr ein Anliegen.“

Und dies wurde auch deutlich, als sich Gabi Hanner am Ende der Vernissage an die Gäste richtete. „Es würde mich freuen, wenn sich Besucher Zeit nehmen und die Bilder und Skulpturen länger betrachten“, so Hanner. Viele Dinge sehe man dann aus einer anderen Perspektive, neue Ideen entstünden. „Kunst und Wildnis schaffen Tore zum Staunen, durch die man die Welt mit neuen Augen sehen kann, wenn man sich darauf einlässt.“

Gabi Hanner dankte abschließend Karl-Heinz Reimeier für die musikalische Umrahmung und Ursula Diepolder für die Laudatio, besonders „für das Eintauchen in meine Kunst“. Ein großes Lob galt dem Team vom Haus zur Wildnis für die hervorragende Zusammenarbeit bei der Organisation der Ausstellung. „So professionelle Helfer hatte ich noch nie.“ Im Haus zur Wildnis habe Hanner schon immer eine besondere Atmosphäre und einen Zauber gespürt. „Davon hat der Ort nichts verloren.“

Bildunterschrift:
Freuen sich über die gelungene Ausstellung: Sabine Eisch, Leiterin vom Haus zur Wildnis (v.l.), Künstlerin Gabi Hanner, Karl-Heinz Reimeier und Dr. Ursula Diepolder. (Foto: Annette Nigl / Nationalpark Bayerischer Wald)


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