Nationalparkverwaltung
Bayerischer Wald

Waldgeschichtliches Museum St. Oswald

Das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald (Foto: Alice Alteneder)

Das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald besteht seit nunmehr gut 25 Jahren. Bis 2006 war es in Eigentum der Gemeinde St. Oswald-Riedlhütte. Die ursprüngliche Ausstellung erzählte die Geschichte der Wald- und Forstwirtschaft sowie der Tradition des Glasindustrie in der Region. Highlight war damals ein Glasofen, an dem die Gäste z.T. selbst Glas herstellen konnten.

2006 hat der Freistaat Bayern das Waldgeschichtliche Museum Sankt Oswald für den Nationalpark Bayerischer Wald erworben. In der Folge wurde das Gebäude aufwendig saniert, erweitert und mit drei neuen, innovativen Ausstellungen bestückt. Diese widmen sich den Themen:

"Der Mensch prägt den Wald"
"Der Wald prägt den Menschen"
"Wald entsteht“.

Seit September 2010 bietet das Waldgeschichtliche Museum St. Oswald eine Präsentation zur Geschichte der Landschaft und des Waldes im Erdgeschoß:

Dort haben Sie z.B. in der MAGMAKAMMER die Möglichkeit die Entstehung der Landschaft Bayerischer und Böhmerwald zu erleben. Oder reisen Sie mit einem MOORFAHRSTUHL 14.000 Jahre zurück in die Geschichte des Waldes. Überdies lernen Sie unsere wichtigsten Baumarten und Waldgesellschaften mit ihren Bewohnern kennen.

Im Untergeschoss des Museums wird der Einfluss des Menschen auf den Wald und die Region dargestellt - von den Spuren der ersten Jäger über die Besiedlungsgeschichte, Goldenen Steige und Glasindustrie bis hin zur modernen Forstwirtschaft.

Die Ausstellung im Obergeschoss zeigt, wie das Leben im Wald die Menschen in der Region geprägt und beeinflusst hat.

Damit wird im Waldgeschichtlichen Museum St. Oswald die Natur-, Nutzungs- und Kulturgeschichte der Region umfassend geschildert.

Ein begehbarer Baum mit Vogelnest und Wurzelhöhle verbindet die drei Stockwerke des Museums.

Alle Installationen sind dreisprachig: deutsch, englisch und tschechisch.

Neben dem Hans-Eisenmann-Haus und dem Haus zur Wildnis ist nun auch das Waldgeschichtliche Museum Sankt Oswald offiziell als dritte, große Besuchereinrichtung in Betrieb gegangen.

Es steht Einheimischen wie auswärtigen Besuchern, vor allem Jugendgruppen und Schulklassen für naturkundliches Lernen und Kulturerleben offen. Zusätzliche kulturelle Veranstaltungen sowie Wechselausstellungen werden das Angebot erweitern.

Öffnungszeiten:

Vom 26.12. bis 30.04. täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr
Vom 01.05. bis 08.11. von 9.00 bis 18.00 Uhr

Vom 09.11. bis einschließlich 25.12. geschlossen

Tel.: 0 85 52 97 48 890
Mail: wgm@npv-bw.bayern.de

Anreise

Navi-Zieladresse: Klosterallee 4, 94568 St. Oswald

Gefördert von der Europäischen Union, Ziel 3-Territoriale Zusammenarbeit - Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)