Nationalpark
Bayerischer Wald

Umweltbildung

Symbolisiertes Bildungsnetz

Bildung und Information - mit uns Natur be-greifen

Die Naturschutzzielsetzung in Nationalparken "Natur Natur sein lassen" ist in Mitteleuropa aufgrund der zumeist Jahrhunderte währenden Naturgeschichte, der heutigen Besiedlungsdichte und den vielfältigen Interessen und Nutzungsansprüche nicht unumstritten.

Gerade im Nationalpark Bayerischer Wald, wo die natürliche Waldentwicklung zu einem großflächigen Absterben des alten Hochlagenwaldes geführt hat, sind über die Nationalparkzielsetzung heftige Diskussionen entbrannt.

Ziel der Bildungsarbeit im Nationalpark ist es daher, für die Grundidee des Naturschutzes in Nationalparken, die Natur um ihrer selbst willen zu schützen, Verständnis zu wecken.

Zu den Informationseinrichtungen im Gelände gehören ein markiertes Wegenetz, Erlebnispfade, aber auch von der Nationalparkverwaltung organisierte Führungen.

Die zentrale Besuchereinrichtung des Nationalparks Bayerischer Wald ist das Informationszentren "Hans-Eisenmann-Haus" bei Neuschönau.

Weitere zentrale Einrichtungen sind das Jugendwaldheim, das Waldspielgelände bei Spiegelau, das Wildniscamp am Falkenstein sowie das "Haus zur Wildnis" bei Ludwigsthal.

Diese Bildungseinrichtungen wurden bzw. werden am Rande des Nationalparks errichtet und dienen neben der naturkundlichen Bildung auch der Besucherlenkung.

Abgerundet wird das Bildungsprogramm der Nationalparkverwaltung durch Einrichtungen im Vorfeld des Nationalparks, wie z. B. das Waldgeschichtliche Museum in St. Oswald oder die Nationalpark-Informationsstellen in den Nationalpark-Gemeinden.