Nationalpark
Bayerischer Wald

Regionalentwicklung

Urlauber im Ferienhof

Ein Nationalpark ist keine isolierte Einrichtung, sondern stets Bestandteil einer Region. Es bestehen vielfältige ökologische aber auch sozioökonomische Wechselbeziehungen zwischen dem Schutzgebiet und seinem Umfeld.

Neben den naturschutzfachlichen Aspekten waren vor allem regionalökonomische Aspekte für die Gründung des ersten deutschen Nationalparks 1969 im Bayerischen Landtag ausschlaggebend. Die touristische Entwicklung des Grenzraums zwischen Rachel und Lusen ist dabei eng mit der Gründung des Nationalparks und der Errichtung von Nationalparkeinrichtungen verbunden.

Heute ist der Nationalpark Bayerischer Wald mit bis zu einer Million Besuchern der touristische Imageträger der Region und von hoher regionalökonomischer Bedeutung. Zusammen mit dem Nationalpark Sumava sowie dem Naturpark Bayerischer Wald und dem Landschaftsschutzgebiet Sumava bildet man das größte Schutzgebiet und eine der attraktivsten Urlaubsregionen Mitteleuropas.

In enger Zusammenarbeit mit den touristischen Organisationen der Region unterstützt die Nationalparkverwaltung die Entwicklung eines „sanften“, nachhaltigen Tourismus. Der Stärkung des ÖPNV kommt diesbezüglich in den nächsten Jahren große Bedeutung zu.

Im Rahmen des Projektes „tierisch-wild“ arbeiten die Touristiker der Region eng mit den Nationalparken Bayerischer Wald und Sumava zusammen, um gegenseitig voneinander zu profitieren. Im Rahmen des Projektes „Nationalpark-Partner“ gibt es eine Kooperation des Nationalpark mit rund 50 Gastgebern aus der Region, die sich die Nationalparkphilosophie auf die „Fahnen“ geschrieben haben und umweltschonende Maßnahmen umsetzen bzw. unterstützen.

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